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Sabine Jontofsohn

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Eltern werden - Paar bleiben

So können Sie die Geburt des ersten Kindes als glückliches Paar überleben

 

Die Geburt des ersten Kindes bringt viele Paare an ihre Grenzen. In den ersten Jahren nach der Geburt ist die Trennungsrate am höchsten.

 

Zu diesem Ergebnis kommt die Familien-Studie "Übergang zur Elternschaft" des Staatsinstituts für Frühpädagogik in München.

"Selbst wohlmeinende Mitmenschen äußerten während meiner Arbeit an diesem bescheidenen Werk die Vermutung, ich könnte mir mit meinen Bekenntnissen den Rest geben. Das ist falsch.

Richtig ist, dass ich bereits vor den ersten Zeilen völlig fertig war. Ferner verwahre ich mich dagegen, die geschilderten Verhältnisse einzig darauf zurückzuführen, dass ich bei der Geburt unserer Kinder schon älter war. Richtig ist, dass ich in den drei Jahren ihres Daseins rapide gealtert bin."

So schreibt ein frisch gebackener Vater.* Sie stehen also nicht allein mit dem Phänomen der totalen Überforderung, für ein Kind zu sorgen in einer Gesellschaft, in der die höchsten Werte Konkurrenz, Leistungsfähigkeit, Perfektion und Effizienz - nicht nur im Job - unser Leben bestimmen.

 

Prioritäten neu bestimmen,

 

In dieser Phase müssen Priorotäten und Aufgabenverteilung neu ausgehandelt werden.

Ist beispielsweise die Ordnung und Sauberkeit im Haushalt wirklich so wichtig? Oder sollte im Vordergrund nicht vielmehr ein gut versorgtes zufriedenes Kind stehen? Wer darf über den Standard bestimmen?

Einer der größten Beziehungskiller in der Familie ist das Streben nach Perfektion im Haushalt, damit wird unnötig Druck und Stress aufgebaut.

Bewahren Sie sich Ihre Unabhängigkeit gegenüber fremden Meinungen und Standards. Auch wenn Ihre Mutter vermeintlich besser weiß, wie der Haushalt zu führen ist, lassen Sie sich dadurch nicht verunsichern.

Wenn Sie befürchten, der Besuch rümpft die Nase über die Unordnung, treffen Sie ihn außerhalb oder sehen Sie darüber hinweg.

 

Gute Kommunikation pflegen

 

Gespräche führen. Offen und dabei auf dem Teppich bleiben.

Sich gegenseitig unterstützung und entlasten, Verständnis füreinander haben, das kann nur mit guter Kommunikation funktionieren.

Ich zeige Ihnen, wie das geht.

 

Unterstützungsbeziehungen aufbauen

 

Es ist wichtig, sich selbst Zeit zur Erholung zu gönnen und Unterstützung von Freunden oder Familie zu holen. Suchen Sie sich jetzt eine Babysitterin, dabei geht es noch gar nicht um "Fremdbetreuung," sondern um den Aufbau einer langfristigen Unterstützerbeziehung. Je eher und je behutsamer das Kind eine Betreuungsperson kennenlernt, desto weniger Stress wird sowohl das Kind als auch Sie haben, wenn es mal alleine mit der Babysitterin bleibt. Dies ist keine Luxusausgabe sondern eine Investition, um langfristig Ihre physische und emotionale Gesundheit zu erhalten. Wenn Sie geplant haben, in absehbarer Zeit beruflich wieder einzusteigen, bauen Sie sich am besten zwei Babysitterinnen auf, die Sie regelmäßig ein bis zwei mal in der Woche in Anspruch nehmen.

 

Selbstfürsorge

 

Nehmen Sie ausreichende Auszeiten für sich selbst. Nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch gut für andere sorgen. Planen Sie regelmäßige gemeinsame Aktivitäten. Ein entspanntes Abendessen zu zweit, ein schöner Spaziergang in der Natur zu dritt, alles was gut tut und das Leben bereichert.

 

Kontakte pflegen

 

Menschen sind soziale Tiere. Pflegen Sie alte und neue Kontakte zu Familie und Freunden, anderen Eltern. Auch organisierte Treffen, wie Eltern-Kind-Gruppen, Baby-Aktivitäten, helfen. Eltern Stress resultiert nicht nur aus Schlafmangel sondern oft auch aus der Kombination mit Isolation und Langeweile bei gleichzeitiger Überforderung.

 

*Dieter Bednarz: Überleben an der Wickelfront. Vom Elternglück in den besten Jahren.

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