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Ohne Emotionale Intelligenz des Ehemannes ist die Ehe zum Scheitern verurteilt.

Zu diesem Schluss kommt Dr. John Gottman, einer der führenden Ehetherapeuten und Wissenschaftler zum Thema in den USA. Was er damit meint, ist die Fähigkeit, sich von seiner Frau "beeinflussen zu lassen", sich darauf einlassen zu können, was diese möchte.

 

Warum bezieht sich dies nur auf Männer, mag man sich fragen? - Der Grund ist einfach, Frauen beherzigen dies ohnehin in ihrem Beziehungsverhalten. Schon als Mädchen spielt die emotionale Harmonie unter den Spielpartnerinnen eine größere Rolle als das Gewinnen-Wollen, während bei Jungs das Umgekehrte der Fall ist.

Schon 35% der Männer bei den untersuchten Paaren beherrschten die Technik, sich an ihre Frauen anpassen zu können. Da 69% der Streitpunkte ohnehin über die Dauer der Beziehung bestehen bleiben, scheint der Ansatz, mit Konflikten gut umzugehen, anstatt sie lösen zu wollen, erfolgversprechender.

Was bei Meinungsverschiedenheiten außerdem hilft, ist alles was deeskaliert, um emotional wieder runterzukommen: Humor, den Partner trösten, Empathie, einlenken.

Gegenteilig wirken die 4 apokalyptischen Reiter, sie sind neben dem (fehlenden) Willen zum Einlenken der Ehemänner ein weiteres Indiz, für ein späteres Scheitern der Beziehung. Sogar mit einer Treffsicherheit von über 90% sagt Gottman, könne er die Stabilität einer Ehe anhand dieser Kriterien voraussagen.

Die 4 apokalyptischen Reiter sind Kommunikationsfallen in Streitsituationen, die sich über die Zeit verhängnisvoll auswirken:

  • destruktive Kritik (du machst immer..., nie, etc)
  • Abwehr (Rechtfertigung, auf Ärger mit Ärger reagieren)
  • Geringschätzung (Ironie, Zynismus, Lächerlichmachen etc.)
  • Dichtmachen

Dabei fällt das Kritiseren eher ins weibliche Ressort, während 80% der Männer zum Dichtmachen neigen, ein Zustand diffuser emotionaler Erregung, wobei der Puls auf über 100 Schläge pro Minute ansteigt.


 

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