Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

diet calorie counter weight loss health

Gewicht und Gesundheit

Auch ich habe jahrelang geglaubt, zumindest leichtes Übergewicht sei der Gesundheit zuträglich und lebensverlängernd. Das hat sich nun als falsch herausgestellt!

 

Die günstigsten Prognosen hinsichtlich, Diabetes, Krebs, Schlaganfall und Herzkrankheiten haben immer noch Personen mit einem BMI zwischen 20 und 25 Punkten. Dies geht aus einer Studie von 2010 hervor, die mit 1,5 mio Teilnehmern von Berrington Gonzales et.al. durchgeführt wurde.

Auslöser für die Falschinformation war eine Studie, die bei der Auswertung nicht beachtete, dass krankgewordene Adipöse oft zunächst stark an Gewicht verlieren und im Todesfall dann in der Normalbereichs-Gewichtsklasse gezählt wurden. Außerdem war der Faktor Rauchen vernachlässigt worden.

Die Liste der Krankheiten, für die es einen statistischen Anstieg des Risikos im Zusammenhang mit Übergewicht gibt, ist lang. Neben den oben genannten ist davon betroffen: Asthma, Alzheimer, Arthritis, Unfruchtbarkeit, Erektionsprobleme, Rückenschmerzen, Gallenprobleme, Inkontinenz, Embolien, Thrombosen, Gicht, Hirnleistung. Ohne Gewähr für Vollständigkeit.

 

Abnehmen kann jeder!

Um Ihr Abnehmprojekt zu beflügeln, stehe ich Ihnen gerne mit Know-How und Motivation zur Seite. Ich helfe Ihnen, ihr Gewichtsmanagement auf lange Sicht selbst in die Hand zu nehmen.

Depression und Übergewicht

Zwischen Depression und (zu hohem) Gewicht gibt es einen Zusammenhang - gezielter Gewichtsverlust (bei Übergewicht) reduziert depressive Symptome laut einigen Studien. (z.B. Strain et. al, 2014)

Bei Depressionen spielen unter anderem Entzündungsprozesse eine Rolle. Bei Entzündungen, der natürlichen Reaktion unseres Immunsystems auf Verletzungen, Infektionen oder Fremdkörper, werden unter anderem Zytokine freigesetzt, die die Kommunikation der Zellen anregen. Bei Depressiven finden sich überdurchschnittlich viele Zytokine im Blut.

Auch bei Übergewichtigen zeigen sich höhere Entzündungswerte, die Zytokine werden im Fettgewebe ausgeschüttet. Eine Erklärung dafür glaubt man im regelmäßigen Austausch der Fettzellen zu sehen, alte Zellen sterben ab und werden durch neue ersetzt. Menschen die übergewichtig und depressiv sind, haben den höchsten Zytokin-Spiegel.

Um die Entzündungswerte zu senken, mit oder ohne Übergewicht, hilft:

  • Bewegung
  • Medikamente gegen Entzündungen
  • ggf. Entzündungsherde behandeln (Zahnwurzeln, Sinusitis)
  • ggf. Abnehmen

 

Abnehmen, aber wie?!

 Das weiß eigentlich jeder - weniger Essen und mehr Bewegung ... ist doch ganz einfach oder?

Waren Sie bisher der Meinung, Abnehmen ist ein Hobby für Brigitteleserinnen und hat sowieso wenig Sinn?

  • Weil der JoJo-Effekt eine Kalorienreduktion geradezu figur-schädlich mache, da der Stoffwechsel den Notstand ausrufe und weniger verbrauche?
  • Heißhungerattacken seien unvermeidlich?
  • Der naturgegebene individuelle, und unverrückbare genetische Set-Point führe einen automatisch immer wieder zur gottgegebenen Figur?

Dies sind Mythen, die von den Medien immer wieder befeuert werden.

 

Abnehmen ist möglich!

Auch für ganze normale Menschen mit normalem "inneren Schweinehund".

 

  • Der angebliche Hungermodus, in den sich der Stoffwechsel durch Kalorienreduktion begebe, ist ein Mythos der immer noch gerne und oft reproduziert wird. Ursprung war eine Studie über die Auswirkung des Hungerns in den 40er Jahren, das Minnesota Starvation Experiment. Bei den Männern, die in extremes Untergewicht gebracht wurden, war neben vielen anderen gesundheitlichen Störungen, wie Schwindel und Sehstörungen auch die Stoffwechselrate erniedrigt. Bei übergewichtigen Abnehmwilligen konte dieser Effekt nicht erreicht werden!
  • Heißhungerattacken entstehen duch Lebensmittel, die den Blutzucker extrem schnell in die Höhe schießen lassen und ebenso schnell wieder absacken lassen, auf den schnllen Blutzuckerabfall reagiert der Körper mit einer Heißhungerattacke. Wer Weißbrot und stark Zuckerhaltiges in geringen Mengen isst, wird keine Heißhungerattacken haben.
  • Die Set-Point-Theorie ist umstritten, die Forschung ist noch nicht abgeschlossen. Auch wenn es möglicherweise genetische Faktoren in Bezug auf den Stoffwechsel gibt, die eine Neigung zu Übergewicht bedingen, ist das Umgekehrte jedoch sicher: Übergewicht beeinflusst den Stoffwechsel negativ.

 

 

 

 

Meine Literaturempfehlungen:

"Fettlogik überwinden" von der Psychotherapeutin Nadja Hermann

"Kopfsache schlank" von den Neurowissenschaftlerinnen Iris Zachenhofer und Marion Reddy

 

Merken

Merken

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.