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Belastende Gefühle besser handeln

Um unsere Seele zu heilen sind wir unermüdlich auf der Suche nach den Ursachen, die hinter all dem stecken könnten. Wir erzählen uns eine Geschichte, warum wir Angst haben oder warum wir depressiv sind. Im besten Fall kommen wir dabei unseren Verhaltensmustern auf die Spur und wie sie in unserer Kindheit angelegt wurden. Wir haben mehr Verständnis für uns selbst, mehr "selfcompassion", wenn wir Gefühle haben, die möglicherweise durch die aktuelle Situation getriggert wurden, sich aber nicht wirklich daraus herleiten lassen.

Wie aber kommen wir aus der misslichen Lage heraus?

Frühe Auslöser zu finden ist interessant, hilft uns aber nur bedingt. "Die Lösung hat nichts mit dem Problem zu tun und liegt in der Zukunft" sagen ich mit den von mir sehr geschätzten Begründern der lösungsorientierten Kurzzeittherapie De Shazer und Insoo Kim Berg. Dieses Verständnis davon, wie Therapie funktioniert, ist verhältnismäßig neu, zumindest so neu, dass die meisten von uns mit Psychotherapie noch das Credo von Sigmund Freud verbinden: "Was ist passiert in der Vergangenheit, womit das Problem erklärbar wird?"

In meiner Arbeit versuche ich, mit Ihnen eine neue, hilfreichere "Geschichten" zu entwickeln, die uns erlauben, uns besser zu fühlen.

Manchmal ist es sogar hilfreich, sich völlig von einer "Geschichte" zu lösen und sich nur mit dem Gefühl zu beschäftigen, welche Sensationen es im Körper auslöst, bewusstes Beobachten, um zu lernen, es zu prozessieren ohne überwältigt zu werden und in einen Ausnahmezustand zu geraten, es zu verflüssigen, es zu unterstützen mit sanften Körperbewegungen, die Stress-Aktivierungsskala im Körper besser kennen- und handeln lernen. 

Ängste und Depressionen können beides Reaktionen auf eine Überforderung sein, sie sind die entgegengesetzten Punkte auf einem Kontinuum der Aktivierung unseres autonomen Nervensystems. Ängste stehen für den Fluchtmodus, fight/flight response/Überaktivierung und Depression für Kollaps, Hilflosigkeit/Unteraktivierung.

Das Ausrichten des Nervensystems auf eine gesunde Aktivierung innerhalb unseres Toleranzfensters ist ein Ausweg aus der Angst- und Depressionsspirale. Dazu ist das Einbeziehen des Körpers hilfreich. Sanfte Bewegungen gehören mit zum therapeutischen Programm bei mir.

 

 

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